Sup Yin Kuen Niels Kleinert  Qi Gong oder auch Chi Kung, bezeichnet ganz allgemein die Atem- und Energiearbeit. Übersetzt bedeutet es in etwa soviel wie aufsteigender Dampf, ein Schriftzeichen symbolisiert das kochen von Reis, bei dem eben Dampf entsteht. Qi Gong ist ein ausgesprochen vielfältiges und vor allem sehr altes chinesisches System. Natürlich gibt es auch hier Einflüsse aus dem indischen Yoga, man kann aber nicht behaupten daß das eine vom anderen abstamme, sondern vielmehr scheint es eine gegenseitige Beeinflussung gegeben zu haben. Schon sehr lange vor Shaolin gab es offensichtlich gymnastische Übungen für die Gesundheit, bei denen der Atem eine wesentliche Rolle gespielt hat. Qi Gong kann man auf vielfältige Weise unterteilen: z.B. in inneres (Nei Qi Gong) und äußeres (Wai Qi Gong) Qi Gong. Oder in Übungsreihen in Bewegung und in Ruhe, im Stehen, im Gehen und im Sitzen.
Lam Sai Wing Tit Sin Kuen  Wir üben die Ba Duan Jin, die acht Brokate oder acht edlen Übungen, sie sprechen die sogenannten acht besonderen Leitbahnen an, die eng in Verbindung mit dem I Ging, dem Buch der Wandlungen stehen und neben körperlichen auch psychische Eigenschaften kultivieren. Das Qi Gong des Hung Gar Kuen ist ein hartes oder äußeres Qi Gong und gilt der Entwicklung des Wai Qi, welches auf der Außenseite des Körpers durch Muskeln und Sehnen zirkuliert. Es dient der Stärkung des Körpers und der verbesserten Abwehr von Krankheiten. Grundlegende Übungen sind zwar schon in der Gung Gee Fuk Fu Kuen enthalten, werden intensiv aber erst in der Sup Yin Kuen und natürlich im Eisenfaden - Tit Sin Kuen - der eine reine Qi Gong Form ist, geübt. | daoyintu-Gymnastikanleitung 168 v. Chr., Darstellung von Atemübungen auf einem Seidentuch  |
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 24. December 2007 )
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